28 September 2020

In der kleinen Hafenstadt Farsund begann die Reise

Zusammen mit meiner Hündin machte ich mich im Auto auf den Weg nach Norwegen.

Hei!

Es freut mich, dass du dir den Beitrag durchlesen willst. Ich werde mich stets verbessern und hoffe, du nimmst mir den ein oder anderen Fehler in diesem Beitrag nicht übel. 🙂

Ich plante die mehrmonatige Reise durch Skandinavien schon länger und eigentlich sollte diese schon im April starten. Leider machte mir Covid-19 ein Strich durch die Rechnung, weshalb ich diese nach hinten schieben musste.
Dennoch plante ich schon einmal alles für den Tag X. Ich erstellte mir eine Aufgabenliste und informierte mich, was man bei der Einreise mit Hunden beachten muss. Ich fand im Internet, dass man einen Hund frühestens 120 Stunden oder 24 Stunden spätestens vor Abreise entwurmen muss.

Anfang September sollte die Reise nach Norwegen starten, musste diese aber aus beruflichen Gründen um zwei Wochen nach hinten verschieben. In dieser Zeit stellte die norwegische Regierung Deutschland auf die Quarantäneliste, was für mich bedeutete, dass ich zehn Tage in einer passenden Unterkunft in Quarantäne gehen muss.
Schnell machte ich mich auf die Suche nach einer vernünftigen Unterkunft in der Nähe von Kristiansand. Ich hatte für meinen Reisebeginn einige Ansprüche für die Unterkunft wie zum Beispiel: Internet, Strom, Wasser, Haustiere erlaubt und Meer oder See in der Nähe.

Über Airbnb fand ich eine passende älter Hütte bei der Hafenstadt Farsund, wo wir beide genug Platz hätten. Ich schrieb den Besitzer an, er meldete sich in kurzer Zeit und bestätigte meine Reservierung. Direkt danach buchte ich das Ticket für die Fähre. Der Tag X hatte nun das feste Datum 20. September 2020 und Zeit 12:15. Deswegen machte ich mir schon mal einen Termin beim örtlichen Haustierarzt.

In Hirtshals in Dänemark legt die Fähre nach Kristiansand ab.
Ganze 9-10 Stunden Fahrt bis zur Fähre wären viel zu hart für uns gewesen. Deshalb brauchte ich einen Zwischenstopp im hohen Norden von Deutschland. Erst wollte ich in Kiel einen Halt machen, aber dann entschied ich mich doch für Hamburg bei meinem Kollegen Mike.

Nun ist der 19. September gekommen.

Bei der Verabschiedung flossen von beiden Seiten Tränen. Es ging aber dennoch los und wir machten uns auf den Weg nach Hamburg. Um 19 Uhr trafen wir in Hamburg ein und machten uns nach kurzen Plausch auf den Weg zu seinem Lieblingsgriechen um die Ecke. Der Abend ging leider zu schnell vorbei und die Nacht war kurz.

Gegen 5 Uhr ging die Tour nach Hirtshals in Dänemark weiter und wir kamen um 11 Uhr an. Nach kurzer Zeit durften wir endlich auf die Fähre fahren und setzen uns aufs Schiffsdeck. Ich kann euch sagen, dass es sehr windig war. 😀 Wir positionierten uns so, dass wir nicht ständig vom Wind getroffen werden konnten. Während der Fahrt hatte ich genug Zeit nachzudenken. Erste Zweifel an der Reise verflogen schnell nach dem Zoll in Kristiansand. Nach kurzer Fahrt zeigt mir das Land ihre Schönheit und wir konnten unseren Augen nicht glauben. Cindy stieg auf die Armlehne von der Beifahrertür und schaut sich während der Fahrt die Umgebung an. Sie war noch nie so weit von Zuhause entfernt gewesen, aber ich merke an ihrer Neugier, dass sie sich freut.

Unser Weg führte durch Täler und an einem Fjord vorbei. Die Sonne brach aus den Wolken raus und machte den Anfang umso besser. Nach knapp 1 Stunde 30 Minuten und einem kurzen Zwischenstopp erreichten wir unsere Unterkunft.

Der Schlüssel steckte im Schloss wie vom Besitzer angegeben. Kurz nach der Ankunft kam schon der Besitzer vorbei und empfing uns sehr freundlich willkommen. Er erklärte mir alles wichtige und zeigte mir den Garten, der zu der Hütte dazu gehörte. Cindy war so aufgedreht, weshalb sie in seinen Garten rannte, wo sie die Gesellschaft mit seinen Katzen machte.
Ich packte später alles wichtige aus dem Auto, füllte die Räume und machte uns beiden etwas zu essen. Danach machten wir einen kurzen Spaziergang und schauten uns die Broschüren/Tipps vom Besitzer an.

Am nächsten Morgen mussten wir erstmal einige Erledigungen wie z.B. Bank, Tankstelle und Supermarkt, tätigen.

Wir setzen uns ins Auto und fuhren in die Hafenstadt Farsund, die 6 Minuten mit dem Auto entfernt ist. Erst ging es zur Tankstelle, wo wir die ersten norwegischen Wörter aufschnappen konnten. Dank des Sprachführer’s von meinem besten Kumpel, konnte ich mir einige Wörter merken und verwenden.

Auf dem Rückweg nahmen wir eine verlängerte Strecke, um ein wenig den naheliegenden Fjord zu betrachten. Dabei verkürzte der Nebel deutlich die Sicht zu den Bergen. Kurz vor einem Tunnel hörte ich bei geöffneten Seitenfenster mehrere kleine Wasserfälle, die sich durch den Nebel präsentierten.

Ich freu mich schon, euch demnächst mehr im kommenden Beitrag zu erzählen.

Danke fürs lesen! 🙂